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Materialwissenschaften

Produktive katalytische lebende Materialien: Kombination von biobasierten fibrillären 3D-Membranen mit synthetischen mikrobiellen Konsortien zur Herstellung von Chemikalien (LivMat)

Wortwolke vor grünem Hintergrund
  • Ausschreibung: M-ERA.Net 2023
  • Projektpartner:
    Universität Leipzig, Fakultät für Lebenswissenschaften
    Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ
    Solaga GmbH
    Technische Universität InstanbulTechnische
    Universität Kaunas
    Universität Lettland
  • Projektlaufzeit: 07/2024 - 06/2024
  • Budget sächs.Teilprojekt/e: 577.430 Euro
  • Budget Gesamtprojekt: 1.526.982 Euro

Die globalen Chemiesysteme sind überwiegend linear, fossil abhängig und emissionsintensiv. Die Suche nach nachhaltigen Lösungen für die Produktion von Chemikalien in einer Kreislaufwirtschaft ist ehrgeizig, aber notwendig für eine nachhaltige Zukunft. Das Hauptziel des LivMat-Projekts besteht darin, natürliche Ressourcen (z. B. Naturfasern) und Abfallressourcen (z. B. CO2) zu erfassen und zu nutzen, um katalytische lebende Materialien (cat-LMs) zu entwickeln, die robust, energieeffizient und für die chemische Produktion skalierbar sind. LivMat entwickelt ein synthetisches mikrobielles Konsortium, das auf natürliche Ressourcen und Abfallstoffe zurückgreift, und konstruiert auf kat-LMs basierende Bioreaktor-Prototypen für die kontinuierliche Monomerproduktion. Die Kommerzialisierung des LivMat-Konzepts wird CO2 binden und die Ziele der EU zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen unterstützen. Die Entwicklung von Bioreaktor-Prototypen für die kontinuierliche chemische Produktion unterstützt den europäischen Green Deal und den Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft.

Kontakt
Dr. Susanne Ebitsch, 0341/ 9731387, susanne-ebitsch@uni-leipzig.de
Dr. Rohan Karande, 0341/ 9736593, rohan.karande@uni-leipzig.de

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